Aktuelles

Schrittweise in ein selbständiges Leben

„Vergib Vertrauen immer zuletzt“. Dieses Zitat aus dem Grönemeyer-Song „Zieh deinen Weg“ wurde für Kevin zum Schutzmechanismus. Denn Kevin vergibt Vertrauen nur millimeterweise. Und das aus gutem Grund: Der junge Mann hat so viel Schwieriges, Negatives und Schmerzliches erfahren, dass es für mehrere Leben reichen würde.

Und das fing schon ganz früh an. Seine Mutter ist vor dem gewalttätigen Vater in ein Frauen- und Kinderschutzhaus geflüchtet, da war er 4 Jahre alt. Es folgten Probleme in der Schule – Mobbing, Ausgrenzung und Hänseleien. Er ist immer wieder umgezogen; von der Mutter zum Vater und zurück. Schließlich folgte der Auszug aus dem Elternhaus. Seinen Hauptschulabschluss hat er gerade so geschafft. „Die vielen Schulwechsel haben mir den Hals gebrochen“ sagt der 27-Jährige mit den blondierten Haaren. Kontinuität und Stabilität – Fehlanzeige. Immer wieder neue Leute, immer wieder von vorn anfangen, das sei schwierig gewesen und habe ihn zum Einzelkämpfer werden lassen. Gewaltausbrüche seines Vaters hinderten ihn zusätzlich in seiner Entwicklung.

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Ein möglichst eigenständiges Leben

Der Duft nach Kaffee weht durch die Räume des Eckhauses in der Forster Sudetenstraße. Es ist 16 Uhr: alle 7 Bewohner der Lebenshilfe-Außenwohngruppe sind bereits von ihrem Arbeitstag in der Bruchsaler Hauptwerkstatt eingetroffen und haben sich im offenen Ess- und Wohnzimmer um den großen Tisch versammelt. Auch die Betreuer Hansjörg Rösch und Nicco Fischer sind dabei. Auf dem gedeckten, hölzernen Tisch steht ein Adventskranz, zwei große Teller sind mit Lebkuchen gefüllt. „So ein Werkstatttag kann ganz schön anstrengend sein, daher möchten viele der Bewohner erst mal zur Ruhe kommen“, berichtet Hansjörg Rösch, der die Gruppe, zusammen mit Nicco Fischer und einem Auszubildenden, täglich betreut.  Die Bedürfnisse seien ganz unterschiedlich, betont Hansjörg Rösch: So geht der eine erst mal auf sein Zimmer, der andere sucht den Kontakt, um sich mit den Mitbewohnern über den Tag auszutauschen.

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Weihnachtsgeschenk für die Brettener Lebenshilfe-Werkstatt

Groß, weiß, rechteckig und sehr wertvoll war das“Weihnachtsgeschenk“, das  Michael Hilpp sowie Sven Krempl beim Besuch  der Lebenshilfe-Werkstatt in Bretten-Gölshausen im Gepäck hatten: „Es liegt uns sehr am Herzen, uns für ein soziales Unternehmen in der Region zu engagieren“, erzählt Michael Hilpp, Geschäftsführer der Firma Sommer & Strassburger Edelstahlanlagenbau GmbH & Co.KG über die Motivation zu spenden. Zudem stehe die Firma in langjähriger Geschäftsverbindung mit der Zweigwerkstatt Bretten-Gölshausen. Statt Weihnachtsgeschenke für die Kunden, gingen daher 1000 € an den gemeinnützigen Verein für Menschen mit Behinderungen. Die Lebenshilfe verfügt über 6 Werkstätten und 5 Wohnheime an den Standorten Bretten, Bruchsal und Graben-Neudorf sowie Beratungs-, Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung. Lebenshilfe-Geschäftsführer Robin Kaupisch und Armin Knab, Zweigstellenleiter Bretten, bedankten sich ganz herzlich für die großzügige Spende bei Michael Hilpp und Sven Krempl, Leiter für Personal und Rechnungswesen. Der Betrag wird dem Standort Bretten zugutekommen.

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Bürgermeister Eheim sorgt für süße Überraschung

Eine Spende von 200 Nikoläusen hatte Bürgermeister Christian Eheim bei seinem Besuch der Lebenshilfe in Graben-Neudorf dabei und verteilte diese im dortigen Wohnheim, der Werkstatt (Untere Reut), der Seniorengruppen sowie der Förder- und Betreuungsgruppen, in den Menschen mit schwersten Behinderungen betreut werden. Auch in die neue Werkstatt in der Huttenheimer Landstraße schaute er herein und verteilte die Leckerei. Spontan wurden Gedichte aufgesagt oder Weihnachtslieder gesungen, ein wenig mit dem Gemeindeoberhaupt gescherzt und geplaudert. Die Lebenshilfe-Mitarbeiter freuten sich sehr über die süße Überraschung, für die sich Geschäftsführer Dirk Ringer bei Eheim herzlich bedankte.

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Zauberhafte Weihnachtsfeier

Viele bunte Päckchen und zwei lustige Schneemänner zierten die Bühne der festlich geschmückten Altenbürghalle. Dirk Ringer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., moderierte ein abwechslungsreiches Programm. Er begrüßte zunächst Mitarbeiter mit Handicap, Mitglieder, Angehörige und Freunde zur Weihnachtsfeier des Verein und gab in einer „kleinen Reise“ durch das vergangene Jahr einen kurzen Jahresrückblick. So ging er zum Beispiel auf die Neueröffnung der Außenwohngruppe in Forst ein oder Neuigkeiten aus den Werkstätten, wie die Anschaffung einer neuen CNC-Maschine für die Metallabteilung der Bruchsaler Hauptwerkstatt. Alex Huber, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe, hielt die Ansprache seitens des Vorstands. Er begrüßte den Gastgeber und 2. Vorsitzenden der Lebenshilfe, Bürgermeister Sven Weigt sowie weitere Ehrengäste, darunter den Forster Altbürgermeister Reinhold Gsell.

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Soldaten unterstützen Weihnachtsfeier für Lebenshilfe-Mitarbeiter

Keck schauten die beiden Stoff-Schneemänner von der Bühne herab ins Publikum der weihnachtlich geschmückten Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard.

Hier präsentierten Mitarbeiter mit Behinderung aus den Lebenshilfe-Werkstätten in Bruchsal, Bretten und Graben-Neudorf ein weihnachtliches Programm: Johannes Buchmüller eröffnete mit einem versiert vorgetragenen Keyboard-Solo die Feier. Danach begrüßte der Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard und 2. Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten, Sven Weigt, die Besucher. Er dankte den Lebenshilfe-Mitarbeitern mit Handicap  im Namen des Vorstands für das in diesem Jahr Geleistete. Es sei ein gutes Jahr für die Lebenshilfe gewesen. Er wünschte allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Im Anschluss begrüßte Lebenshilfe-Geschäftsführer Dirk Ringer und Meral Ata, Vorsitzende des Werkstattrats, das Publikum. Mit einem Weihnachtslied auf der Clarina begeisterte Heike Rübenacker die Zuhörer. Die Chöre der Werkstätten aus Bruchsal und Graben-Neudorf (unter der Leitung von Volker Klett und Michael Börzel) umrahmten stimmungsvoll die Veranstaltung mit Weihnachtsklassikern wie „Oh du fröhliche“ oder „Alle Jahre wieder“.

Als Weihnachtsmänner verkleidet, brachte die Tanzgruppe der Werkstätten von Bretten und Bruchsal(Leitung: Verena Stalder-Eckert/Andrea Hames) in einer mitreißenden Performance die Halle zum Beben:

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